Das Magic At Home Festival im April 2020

Drei Tage ist die letzte Folge des Magic At Home – Festivals schon her. Während der Premieren und auch jetzt noch ist das Feedback über Kommentare und geteilte Beiträge überwältigend. Zu recht!

Denn die Zauberkünstler Marco Weissenberg und Till Frömmel haben in einem bislang einzigartigen Format 18 Künstler, hochkarätige Zauberer und Newcomer, eingeladen, Teil von drei abwechslungsreichen und spannenden Shows zu werden:

Topas (Thomas Fröschle) erklärt, welche Strategien dazu führen, dass ein Kunststück funktioniert, was Kekse damit zu tun haben können, und er spricht darüber das Repertoire zwischen Kleinst- und Großillusionen und sein neues Projekt, das Zauberquiz „Fact oder Fake“.

Jakob Mathias präsentiert seine Wettbewerbsnummer der Jugendmeisterschaften 2008, bei der er Münzen und Gläser hinter und unter Karten wandern und erscheinen lässt, und das Gespräch darüber, welche Rolle Jakob heute bei den kommenden Deutschen Meisterschaften spielen wird.

Mentalist Timon Krause ist dabei mit digitalen Gedankenleseexperimenten und einer Botschaft für wenig rücksichtsvolle Menschen, einem Gespräch über seine Erfahrungen als junger Künstler in der Mentalmagie und seine Bücher.

Wolfgang Moser, ein im wahrsten Sinne, Meister der Salonmagie hat zum MagicAtHome ein neues Kunststück vorbereitet, das ihn zum „Obst- und Gemischtwarenhändler“ des Festivals macht. Außerdem spricht er über sein Verständnis von Parlor Magic und darüber, wie Salon-Magie auf einer großen Bühne funktionieren kann.

Ehrlich Brothers Fanclub-Leitung Eva Rühl berichtet im Interview, wie der größte Fanclub für Zauberer entstand, was seine Aufgaben und Ziele sind und über die Organisation großer Fanaktionen.

Der jüngste Teilnehmer des Festivals, Magic Maxl, präsentiert seine presigekrönte Bayern-Becherspiel-Routine, erzählt von seinen Teilnahmen den den Jugendmeisterschaften, einem anderen, zeitintensiven Hobby und gibt Einblick in sein eigenes Zauberzimmer.

Zauberkünstler und Schauspieler Gaston Florin schlüpft in die Rolle der Französin Jacqueline D’Arc. Mit einem Kunststück stellt sie die Eigenarten eines „Nichts“ dar, berichtet vom Spielen verschiedener Rollen und plaudert das ein oder andere Geheimnis über Gaston aus.

Nikolai Striebel hat sich schon früh der Manipulation verschrieben, und es war ihm ein leichtes, das auch im Talk mit nicht mehr als einen Stift unter Beweis zu stellen. Er erzählt, wieso er die Manipulation als seine Sparte gewählt hat und wie er Fingerfertigkeit und geschichtenreiche Präsentation miteinander verbindet.

Hanno Rhomberg ist in mehrerlei Hinsicht viel in der Zauberwelt unterwegs. Er berichtet im Interview von seinen Tätigkeiten als Präsident des Magischen Ring Österreich und Herausgeber der Fachzeitschrift „aladin“ und wie er die Vielseitigkeit der Zauberkunst erlebt.

Den Zauberkünstler Semjon Sidanov in einem Video zu sehen ist vielen nicht fremd, denn ein großer Teil seiner Bühnen befindet sich auf der Plattform YouTube. Wie er dazu kam, Kunststücke in Videos zu erklären, welche Richtung der sich für das Konzept, Zauberei zu lernen wünscht und wie er es aus der digitalen in die analoge Welt schafft, erzählt er im Talk.

Ipad-Zauberer Simon Pierro produziert gerade jetzt zahlreiche Home-Videos mit Zauberei. Aber auch live vor der Kamera schafft er Unmögliches mit Ipad und IPhone. Immer dabei, so auch beim Festival, sein Roboter Pepper. Im Talk berichtet er, wie er zur digitalen Magie kam, über seine Anfänge bei „Verstehen Sie Spaß?“ und wie sein erstes digitales Kunststück sogar noch mit einem Laptop funktionierte.

Die Österreichische Zauberkünstlerin Catherine Hering zeigt nicht nur, wie sie Klassikern der Zauberei eine Geschichte gibt, sondern berichtet auch von ihrer Tätigkeit als Jugendbeauftrage im Magischen Ring Austria und dem Österreichischen Jugendworkshop.

Gadget & Magic – diese Dinge verbindet Zauberkünstler Cody Stone in seinen Shows und auch seiner Nummer für die Deutschen Meisterschaften 2021. Einen Ausschnitt aus dieser Nummer und ein riskantes Kunststück passend zur aktuellen Situation präsentiert er beim Festival. Wie er darauf kam, mit Gadgets zu zaubern und welche kuriosen Entdeckungen er dabei schon gemacht hat erzählt er im Gespräch.

Moritz Müller ist ein junges Ausnahmetalent der Zauberei, verblüfft Moderatoren und Zuschauer auf Bühnen und auch beim Magic At Home Festival mit seiner unglaublichen Fingerfertigkeit rund um Münzen und Karten. Außerdem berichtet er, wieso er Routinen aufs genaueste analysiert und wie er es geschafft hat, bereits mit 14 Jahren zu Gast bei der bekannten US-Talkshow von Ellen Degeneres zu sein.

Max Muto hat sich einer ganz besonderen Form der Zauberkunst verschrieben. Nicht die Kunststücke stehen allein im Vordergrund, sondern vorallem die Geschichten, die er, seine Requisiten und die Effekte gemeinsam erzählen. Im Talk erzählt er, wieso dies und seine Liebe zu Büchern dabei Hand in Hand gehen und was die Bibliothek des Magischen Zirkels damit zu hat.

Zauberkünstlerin Alana berichtet im Interview über ihren Alltag unter anderem als Frau in der Zauberkunst, welche Hürden, aber auch welche Chancen sich dadurch bieten und wie Mode dabei zu einem ihrer Themen wurde.

Der Fürst der Finsternis, aka Martin Sierp, demonstiert den Zuschauern seine Echoortung und spricht gleichzeitig darüber, wie es ist, mit vielen verschiedenen Soloprogrammen zwischen Comedy und Zauberei gleichzeitig auf Tour zu sein, sowie seinen Auftritt bei dem „Showdown der weltbesten Magier“ der Ehrlich Brothers.

Thorsten Havener ist Experte für Körpersprache und menschliches Miteinander. Ursprünglich kommt er aber aus der Zauberkunst. Über die Kombination dieser Themen, dass Zauberei bei seiner Psychologischen Unterhaltung noch immer eine große Rolle spielt und einen entscheidenden Schlüsselmoment seiner Kindheit erzählt er im Interview.

Wer neugierig geworden ist, etwas verpasst hat oder das Festival nochmal erleben möchte, der kann auf dem YouTube-Kanal von Magicathome vorbeischauen. Dort gibt es alle Folgen der Show und viele Zusatzvideos zu sehen.

Wer im Rahmen des Festivals noch bis zum 19.04. einen freiwilligen Eintritt unter dem Link www.paypal.me/magicathome spenden möchte, er erhält nicht nur ein kleines Goodie in Form eines Festivaltickets zum selbst drucken, sondern unterstützt auf diesem Weg die teilnehmenden Künstler und die gesamte Branche jetzt in einer Zeit, in der viele vor existenziellen Notlagen stehen.

Und es geht weiter! Wer selbst Zauberkünstler ist, hat die Möglichkeit, seine eigenen Zauber-Homevideos an die Social Media-Seiten des Festivals zu schicken, und so vielleicht bald sein Video aus den Plattformen von Magic At Home zu sehen.

Dem großen Dank und Lob, der bereits von Zuschauern und Kollegen an die Organisatoren Till Frömmel und Marco Weissenberg und alle beteiligten Künstler ging, kann ich mich nur anschließen. Ihr habt in kurzer Zeit etwas geschaffen, was viele Menschen sehr begeistert und der Zauberkunst ein Stück nähergebracht hat – und das im eigenen Wohnzimmer!

Bild: Magic At Home

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